Braasche

Braasche liegt 1,5 km östlich und nördlich der B191 abseits der Hauptverkehrsstraßen. Bis 1972 war Braasche selbständige Gemeinde.

Im Lüneburger Lehnsregister wurde Braasche bereits 1330 unter dem Namen "Brase" genannt, was so viel wie Furche oder Furchenland bedeutet. Der Name ist slavischer Herkunft und scheint auf eine frühe Form der Urbarmachung durch die ersten slavischen Siedler hinzudeuten.

Braasche bedeutet so viel wie Furchenland. Die einstigen slawischen Siedler dachten wohl eher nicht an die Furchen eines Kartoffelackers. Schließlich war Amerika noch nicht entdeckt worden und die Kartoffel somit in Europa gänzlich unbekannt.
Überall gibt es etwas zu entdecken. Die Haus-Inschriften erzählen viel über die Erbauer des Hauses.

Siedlung aus dem 18. Jahrhundert

Die vier Höfe der kleinen hufeisenförmigen Siedlung des 18. Jahrhunderts sind schon vor 1860 an ihre heutigen Standorte verlegt worden und haben in diesem Zuge größere Hofplätze und bessere Auffahrten erhalten. Das aufgelockerte Siedlungsbild umfaßt auch den einzigen, aus der Flächenzusammenlegung hervorgegangen, Hof des einstigen Nachbarortes Mehlfiel. Das Dorf Mehlfiel oder genauer gesagt Mehlfien, so die alte Schreibweise, bestand einst aus 4 Hufen, die wüst gefallen sind. Um 1450/51 wird der Ort noch genannt.

Nicht nur in Braasche ist Holz ein starker Wirtschaftsfaktor

Denkmalgeschützte Bausubstanz aus dem 19. Jahrhundert

Neben altem Baumbestand wird das Braascher Ortsbild durch größtenteils veränderte Bausubstanz des 19. Jahrhunderts bestimmt.

Das älteste Haus in Braasche ist ein Zweiständer-Hallenhaus aus dem Jahr 1825, für das Denkmalschutz besteht.

Wo der Boden etwas feuchter ist entfalten sich im Frühling Blütenteppiche von Anemone
Blick auf den Golfplatz
Golfplatz

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